Ziele

Ziele

Was ist dein Ziel im Leben – wo willst du hin?

So oft fragen wir uns ab Schulzeiten, was wir wollen, was wir erreichen können, was möglich ist. Oft sind Ziele mit Druck verbunden, mit Erwartungen von innen und außen und mit dem Vergleich: was haben die anderen, was ist noch besser, schneller, höher, weiter?

Dabei sind es häufig ganz andere Dinge, die wir tatsächlich wollen, wenn wir ehrlich zu uns selbst sind. Wie oft habe ich die Erfahrung im Coaching gemacht, dass die*der Coachee vorher dachte, sie*er wisse genau, wo es hingeht, was sie*er erreichen möchte, was sie*ihn antreibt und sie*ihn ausmacht. Und das Ergebnis war dann oft – überraschend anders. Auch ich selbst habe die Erfahrung mehrmals gemacht, dass ich erst im Coaching herausfinden konnte, was und wo ich wirklich hinwill.

Wie kommt es dazu?

Unsere moderne Welt ist extrem auf Vergleichbarkeit, Ideale und Leistung ausgerichtet. Wir sehen und hören ständig, wie andere erfolgreich, sportlich und ausgeglichen sind. Wir neigen dazu, der perfekt inszenierten Medienwelt Glauben zu schenken, sehen nur die guten Seiten. Und nehmen an, so müsse es sein.

Das bringt uns dazu, immer mehr von uns selbst und anderen zu erwarten. Es hat Jahre gedauert, bis ich kürzlich erkannt habe, ich werde immer „nur“ ich sein, nie jemand anderes, so sehr ich mich auch anstrenge. Und dass das genau richtig und genug so ist und so sein darf. Dass es nicht das ZIEL ist, jemand anderes zu sein.

Ich möchte die Vergleichbarkeit und die Ideale nicht verteufeln. Für viele mag es ein Ansporn sein, sich zu verbessern, Leistung zu erbringen und Ideale zu verfolgen.

Für viele -mich eingeschlossen- ist es allerdings ein immenser Druck, der je nach Typ einschränkend und belastend wirken kann. Der dazu führt, perfekt sein zu wollen, was meiner Erfahrung nach selten in Einklang mit ich selbst sein steht.

Was also tun?

Im ersten Schritt: Reflektieren!

Ja das ist vermutlich eine meiner häufigsten Antworten. Damit fängt für mich der Prozess an und damit hört er auf.

Was ich damit konkret meine:

Als erstes ist es wichtig, sich darüber klar zu werden:

  • Was beschäftigt mich?

  • Womit vergleiche ich mich? Inwieweit ist das für mich sinnvoll?

  • Inwieweit stimmen meine Erwartungen mit meinen Wünschen überein?

  • Was stresst mich und was bereitet mir Freude?

  • Was möchte ich für mich (und zwar wirklich nur für mich!!!) erreichen?

Im zweiten Schritt: Ziele ausformulieren (und ja das ist auch wieder eine Art des Reflektierens)

  • Was möchte ICH erreichen?

  • Warum möchte ich das erreichen?

  • Was wäre anders, wenn ich mein Ziel erreicht habe?

  • Wie kann ich dieses Ziel in Unterziele einteilen?

  • Welches Unterziel gehe ich als erstes an?

  • Wie kann ich es erreichen? Wer kann mir dabei helfen?

Dabei müssen Ziele nicht beruflicher Natur sein oder der Selbstoptimierung dienen!

Sie dürfen klein oder groß sein, in naher Zukunft erreichbar oder langfristig geplant.

Das wichtigste ist, dass du weißt, dass und wie du sie erreichen kannst.

Vielleicht möchtest du irgendwann einen kleinen Garten haben, dich kreativ beim Basteln ausleben oder ein Buch schreiben. Vielleicht möchtest du positiver mit dir selbst sprechen oder Einradfahren lernen.

Vermutlich willst du persönlich etwas ganz anderes und das ist genau richtig so!

Konzentriere und fokussiere dich auf deine eigenen, individuellen Ziele!

Was kannst du aktiv verändern?

Gerne begleite ich dich bei deinem Prozess!